1. Konzertteil | Albrecht Mayer

Albrecht Mayer
Albrecht Mayer
Wenn man an die Oboe denkt, darf er nicht fehlen: Albrecht Mayer. Für viele gilt er als bester Oboist der Welt. Zuhörer und Kritiker geraten gleichermaßen ins Schwärmen. Da ist von “Götterfunken” die Rede, von der “wundersamen Oboe” oder davon, dass Mayer die Oboe “zum Verführungsinstrument erhebt”. Er studierte bei Gerhard Scheuer, Georg Meerwein, Ingo Goritzki und Maurice Bourgue, begann seine berufliche Laufbahn 1990 als Solo-Oboist der Bamberger Symphoniker und wechselte 1992 in die gleiche Position zu den Berliner Philharmonikern. Als Solist ist Albrecht Mayer international äußerst gefragt und gründete auf der Suche nach seinem persönlichen Klangideal unlängst sein eigenes Ensemble New Seasons. Begleitet vom Orpheus Chamber Orchestra gab Albrecht Mayer 2007 sein Debut in der New Yorker Carnegie Hall. 2008 war er “Artiste étoile” beim Lucerne Festival. Neben seiner solistischen Tätigkeit tritt Albrecht Mayer regelmäßig auch als Dirigent in Erscheinung. 

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2. Konzertteil |Ronald Scheuer

Carl Orff (1895-1982)
Carmina Burana

Nach frühem intensiven Klavierunterricht bei Natalie Tuvik studierte Ronald Scheuer zunächst Musikwissenschaften, danach schloss sich ein Studium der Schulmusik an der Musikhochschule München an. Während der Tätigkeit als Schulmusiker erweiterte Ronald Scheuer seine cembalistischen Kenntnisse und Fähigkeiten durch private Studien bei Prof. Glen Wilson, und verfeinerte seine dirigentische Technik bei Ljubka Biagioni und Enoch zu Guttenberg. Eine rege Konzerttätigkeit schloss sich an.

Ronald Scheuer war erster Dirigent der „Jungen Philharmonie Erlangen“, Gründer des „pro arte duo“ und des „projektchors herzogenaurach“, ab 2008 „Philharmonischer Chor Herzogenaurach“. Als Komponist schuf er Musik zu den CD Reihen „Theo Knarzig“ und „Norle“.

Unter der Leitung von Ronald Scheuer konzertierte der „Philharmonische Chor Herzogenaurach“ mit den „Hofer Symphonikern“, den „Nürnberger Symphonikern“, dem „Bayerischen Kammerorchester“, der „Vogtland Philharmonie“, sowie mit Mitgliedern der Bamberger Symphoniker und der "Staatsphilharmonie Nürnberg".

Innerhalb von „Klassik am See“ schlossen sich unter Ronald Scheuers Leitung bereits zweimal mehrere Chöre zu einem großen Festivalchor zusammen. Bei der Aufführung von Joseph Haydns „Jahreszeiten“ 2005 fusionierten  der „projektchor herzogenaurach“ und die „Kantorei St. Matthäus“, 2007 erklang Haydns „Schöpfung“ unter Mitwirkung des „projektchors herzogenaurach“, der „Kantorei St. Matthäus“ und des „Siemenschors Erlangen“.

Ronald Scheuer ist gemeinsam mit Jan Dinger Initiator von „Klassik am See“ sowie künstlerischer Vorstand des gemeinnützigen Vereins „Klassikkultur“.