Grußwort

Verehrte Freunde von Klassik am See,
liebe Hörerinnen und Hörer,

Klassik am See feiert 2012 sein zehnjähriges Bestehen. Für dieses Jubiläumskonzert haben wir für Sie ein besonders hochkarätiges und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das sich dem kompositorischen Schaffen L.v.Beethovens widmet.
Das gewaltige Werk dieses klassischen Großmeisters ermöglicht uns eine Programmgestaltung in der wir Ihnen nicht nur verschiedene Musikgattungen präsentieren, sondern auch den Bezug zu den Wurzeln von Klassik am See, dem Einbezug regionalen Chöre schaffen werden.

In der ersten Konzerthälfte präsentieren wir ihnen Beethovens 6. Sinfonie, seine berühmte „Pastorale“. Inhalt dieser Sinfonie ist Beethovens vielfach bezeugte Naturliebe, die sich in den alljährlichen Sommeraufenthalten in der waldreichen Umgebung Wiens niederschlugen und für sein emotionales Wohlbefinden unverzichtbar waren. Die kompositorische Umsetzung manifestierte sich in einer einmaligen Konzeption, in der das Landleben zum Thema einer Sinfonie wird.
Schon der Anfang der „Pastorale“ mit der Überschrift „Erwachen heiterer Gefühle bei der Ankunft auf dem Lande“ kann als Einladung in die reizvolle ländliche Szenerie am Dechsendorfer Weiher verstanden werden.

Beethovens berühmtes 3. Klavierkonzert in c-moll mit dem mehrfachen Echo-Preisträger Martin Stadtfeld als Solisten eröffnet die 2. Konzerthälfte.
Dieses Werk markiert nicht nur einen Höhepunkt in Beethovens eigener Virtuosenkarriere, sondern stellt auch einen Wendepunkt innerhalb seiner Klavierkonzerte dar.
Verglichen mit seinen ersten beiden Konzerten steigen die Ansprüche nicht nur an den Pianisten, sondern auch an das Orchester. Das Klavierkonzert wird zur Sinfonie mit konzertierendem Klavier: Der Solist tritt als „heroisches“ Individuum dem Kollektiv des Orchesters gegenüber.

Am Ende des Programm steht Beethovens „Chorfantasie“ für Klavier, Chor und Orchester. Schon 1808 stellte Beethoven, selbst am Flügel, diese Chorfantasie ans Ende eines Konzertes mit eigenen Werken, in dem u.a.auch die „Pastorale“ erklang.

Nach einer grandiosen Solokadenz, wiederum mit Martin Stadtfeld als Pianisten, tritt das Orchester und regionale Chöre hinzu und bilden, vor dem traditionellen Feuerwerk, einen grandiosen Abschluss des Abends.

Jan-Peter Dinger                          Ronald Scheuer
Geschäftsführender Vorstand      Künstlerischer Vorstand

 

 

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